Unser Potenzial für die Digitalisierung freisetzen

„Der Siegeszug der Digitalisierung verändert die Wirtschaft und die Gesellschaft. Der Standort Deutschland ist darauf denkbar schlecht vorbereitet.“ – Gisbert Rühl, Stahlmanager und Vordenker der Digitalisierung in der deutschen Industrie.

Aus ähnlichen Erfahrungen, die er in seinem aufschlussreichen Interview erwähnt, kann auch ich bestätigen, dass die deutsche Bauwirtschaft in Sachen Digitalisierung anderen Branchen weit hinterherhinkt. Im Vergleich zu Unternehmen in den USA und Asien ist der Abstand sogar noch größer.

Meine ersten Erfahrungen mit der Digitalisierung habe ich damals mit einem Comodore C 64 gemacht, ein Computermodell, das die heutige Generation vielleicht noch nicht kennt. Danach bin ich auf einen Atari umgestiegen. Das war, bevor die Welt der leistungsstarken Computer und Mobiltelefone Einzug hielt.

Was mich daran erinnert, dass ich immer noch meine ersten paar Handys bei mir habe. Ich habe so viele alte Geräte, dass ich wahrscheinlich eine eigene Tasche oder Schubkarre brauche, um sie zu lagern.

Aber kurze Nostalgie beiseite, wir waren immer aufgeschlossen für die neuesten Technologien – auch in früheren Zeiten. Da frage ich mich: Wie hat Deutschland den Anschluss an die Technik verloren?

Ein Land voller Potenzial

Es ist schwer vorstellbar, dass Deutschland in diesen Zustand verfallen würde, zumal wir mit SAP ein Vorzeigeunternehmen haben. Außerdem sind wir das wachsende Epizentrum der Fensterbausoftware, mit bemerkenswerten Namen wie Kläs, 3E, Cantor und anderen relevanten Unternehmen.

Ein großer Teil der führenden Fensterbauprogramme ist in Deutschland entstanden und entwickelt worden. Ich bin sicher, jeder kann weitere innovative Unternehmen aus der IT-Branche nennen, die ebenfalls in diesem Bereich tätig sind.

Wenn wir tiefer graben, gibt es eigentlich mehr als genug Angebote für eine kostengünstige und effektive Digitalisierung in Deutschland. Nimmt man Social-Media-Aktivitäten, leitfähige Websites, Shop-Funktionen und die Integration von KI, VR und AR hinzu, hat Deutschland mehr als genug Potenzial, um seine digitale Landschaft zu stärken.

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Potenziale in die Realität umsetzen

Nachdem wir einen Großteil unseres digitalen Potenzials ausgeschöpft haben, stellen wir uns die nächste Frage: Wie viel mehr Interaktivität und Einbindung potenzieller Interessenten und Kunden könnte realisiert werden?

Mit dem Begriff „Customer Journey“ wird der Prozess beschrieben, in dem ein Kunde iterativ zum Kauf eines Anreizes geführt wird. Entscheidungen für Produkte und Dienstleistungen beginnen heute bereits in der frühen Phase des Kundenkontakts. Der klassische Vertrieb hat danach weitere Aufgaben zu erfüllen.

Ein weiterer Punkt, den es zu beachten gilt, ist das Mindestmaß an Interesse und Wissen über die Möglichkeiten. Es mangelt auch an der Bereitschaft, Risiken einzugehen und etwas auszuprobieren.

Viele Unternehmen investieren nicht in die richtige Beratung oder Schulung der Mitarbeiter und verlassen sich stattdessen auf Methoden, die sie in der Vergangenheit ausprobiert haben. Dadurch entstehen nur noch mehr Insellösungen, weil der Überblick fehlt.

Das wirkt dann noch weniger effektiv als der Zustand davor, bindet aber bereits Ressourcen, die diese Systeme verwalten müssen. Das bedeutet höhere Kosten und keine Verbesserung oder sogar eine Verschlimmerung der Ausgangssituation.

Mit der Digitalisierung den nächsten Schritt machen

Nehmen wir diese Fallstudie als Beispiel.

Ein Unternehmen möchte ein CRM-System haben, was ein guter Schritt in Richtung Digitalisierung ist. Dasselbe Unternehmen hat jedoch keine Pläne für die Zukunft, sein System in ein ERP, CMS, FSM, Fensterbauprogramme oder eine andere Kollaborationssoftware zu integrieren.

Während die anfängliche Entscheidung des Unternehmens zunächst in Ordnung sein mag, kann sie sich auf lange Sicht als Belastung erweisen. Wenn das Unternehmen später sein System aufrüsten möchte, wird es feststellen, dass es an seine Grenzen stößt und höchstwahrscheinlich eine Menge Geld für die Aufrüstung ausgeben muss.

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Erreichen Sie den richtigen Partner

Um solche Situationen zu vermeiden, raten wir Neueinsteigern in die Digitalisierung, sich an einen geeigneten Softwarepartner zu wenden. Diese Firmen werden Ihnen ein gutes Bild davon vermitteln, welche Schritte Sie unternehmen müssen, um digitale Werkzeuge in Ihr Unternehmen einzubinden.

Wir empfehlen Ihnen, sich an unsere unabhängige Software-Advisory zu wenden. Sie erhalten Empfehlungen für die richtigen Softwarepakete mit Mehrwert und erhalten Zugang zu einem Netzwerk von mehr als 100 lizenzierten Softwarepartnern, um Ihre Implementierungsreise zu beginnen.

Wenn Sie jedoch Software integrieren möchten, aber nicht über die grundlegende Infrastruktur verfügen, um damit zu beginnen, ist KVP-Solution der richtige Partner für Sie. Unsere Berater können Sie bei der Gestaltung Ihrer allgemeinen IT-Landschaft unterstützen, bevor Sie die nächste Phase der digitalen Transformation in Angriff nehmen.

Sprechen Sie uns an, um Ihr digitales Potenzial freizusetzen.

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Klaus Knops

Klaus Knops

Klaus ist ein erfahrener Manager, CEO und Unternehmer mit über 30 Jahren in der Bauindustrie als Manager und Berater, er hat in Europa und Lateinamerika gelebt.

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